Sonntag, 2. Juli 2017

[Rezi] Tod im Paradies (DuMont True Tales) von James Vlahos

Buchinfos:

ISBN: 9783770169757
Seiten: 80
Format: Pocket 10.7 cm x 15.4 cm
Verlag: Mairdumont
Erscheinungsdatum: 05.04.2017
Preis: 8  € (D) Kaufen


Reihe:  DuMont True Tales
Tod im Paradies
Wo ist MH370?
Die Lawine
Karma Highway
Über Board
Schwarzes Wasser

Klappentext:
Die mysteriöse Ermordung eines jungen deutschen Weltumseglers in der Südsee sorgt 2011 weltweit für Schlagzeilen. Während die Ermittler rätseln, reist ein amerikanischer Reporter zum Schauplatz des Geschehens, spricht mit Angehörigen und Freunden des mutmaßlichen Täters – und deckt auf, was niemand für möglich gehalten hätte.

James Vlahos schreibt als Reporter und Journalist regelmäßig für das New York Times Magazine sowie die Magazine GQ und The Atlantic. Mit seinen monatelangen Recherchen zum Mord auf der Südseeinsel Nuku Hiva im Herbst 2011 lieferte er die entscheidenden Indizien für das spätere Gerichtsverfahren.
Quelle

 
Tod im Paradies gehört zur Reihe True Tales von DuMont. In dieser Serie gibt es aktuell ( Juni 2017) noch 5 andere Wahre Geschichten, Wo ist MH370?, Die Lawine, Karma Highway, Über Board und Schwarzes Wasser. Ich habe mich dann für das Paradies entschieden, wobei die anderen sich auch interessant anhören.

In dem Büchlein mit 80 Seiten geht es um den Mord an Stefan Ramin, dieser geschah im September 2011 auf Fatu Hiva einer der Marquesas Inseln Französisch -Polynesiens. Oder kurz um im Paradies. Er und seine Lebensgefährtin Heike hatten mit ihrem Katamaran eine 3 jährige Weltumsegelung hinter sich.

James Vlahos berichtet nun, anhand von Zeugenaussagen was damals passiert ist. Auch Heike Dorsch kommt zu Wort. Der Tathergang wird rekonstruiert und am Ende kommt er zumindest für mich, auf ein schlüssiges Ergebnis. Zu viel möchte ich in dieser Hinsicht nicht verraten, soll ja spannend bleiben.

Das Büchlein beinhaltet noch 12 s / w Bilder und somit ist es mit den 80 Seiten natürlich kurz. Darauf habe ich mich auch eingestellt, trotzdem hatte ich dann gerade gegen Ende das Gefühl, es sei zu kurz. Es kam keine rechte Atmosphäre auf. Die Fakten wurden zwar wieder gegeben und die Tatsache, dass es eine Wahre Geschichte ist, hat auch für Gänsehaut gesorgt, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich hatte das Gefühl im letzten Drittel ging es etwas schnell, Fakten bzw. Hinweise wurden etwas runter gerattert und das Gefühl dabei blieb auf der Strecke. Deswegen gibt es auch einen Punkt Abzug. Davon abgesehen aber lesenswert.

Ein kleines Büchlein für zwischendurch, habe es in meiner Mittagspause gelesen.
Den Fall und die Rekonstruktion fand ich sehr interessant, wenn auch erschreckend.
Doch irgendwie hat mir die Atmosphäre, das Gefühl dafür gefehlt. Was aber vermutlich auch schwer zu erzeugen ist auf gerade einmal 80 Seiten.


http://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^